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Reviews on “THE OCEAN” (2017)

"Da sage noch einer, nur die alte Garde hat es drauf. Frische Talente gefällig? Nehmen wir Philipp Nespital: ein deutscher Musiker, der das Zeug zum neuen Steven Wilson hat. Eine Effekt haschende Aussage? Keineswegs! Bereits wenige Töne von "The Ocean", dem zweiten Album von Nespitals Projekt Smalltape genügen, um dem melancholischen Artrock-Kosmos des Wahlberliners zu verfallen. Da dräut zu Beginn von "When The Waves Divide" zunächst ein trauriges Cello allein übers Wasser, schwillt an zu einem kompletten Streichquartett, bevor sich die Spannung im drauffolgenden Artrocker "The Ocean Pt.1" entlädt. Hier kommen erstmals auch geschmackvolle Jazzfarben und Chöre zum Einsatz. Gerade bei den jazzigen Tönen (etwa im wunderbar elegischen "The Diver" oder bei den Saxofonsoli) unterscheidet sich Nespital, der fast alle Instrumente selbst eingespielt hat, dann doch deutlich vom Wilson-Sound, der ansonsten in mancherlei Form (auch im Gesang) präsent ist.

Der Anfang des 15-minütigen Instrumentals "Kaventsmann" erinnert an Floyds "Us And Them", in den eher rifforientierten Momenten sind Porcupine Tree plötzlich vereint. Musikalisch wie textlich ist "The Ocean" ein mit großer Sorgfalt entwickeltes Konzeptalbum. Melodien tauchen an verschiedenen Stellen und von unterschiedlichen Instrumenten arrangiert wieder auf. Das Meer als Grundmetapher des Albums lädt zu Tauchgängen in die Themenwelten "Selbstfindung" und "Sinn des Lebens" ein.

Das wirklich gehaltvolle Release mit schönem Digipak-Klappcover kann wie der ebenfalls spannende Vorgänger "Circles"(2011) direkt bei Philipp Nespital unter www.smalltape.net/shop bestellt werden. Eine gute Investition. "

(Mike Borrink, eclipsed Rock Magazin Nr. 192)

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"Der diplomierte Tonmeister und Multi-Instrumentalist Philipp Nespital lässt mit „The Ocean” so ziemlich jede Konkurrenz weit hinter sich, falls er in seinem Feld nicht sowieso allein dasteht. SMALLTAPE klingen tatsächlich nach vertontem Ozean und gießen ein Füllhorn von Ideen aus, seien es opulente Instrumentalpassagen oder Chor-Arrangements und sogar virtuose Fusion-Jazz-Abfahrten oder nahezu klassische Singer-Songwriter-Momente. Die neben dem Schöpfer beteiligten sechs Musiker haben im wahrsten Sinn des Wortes Kino für die Ohren geschaffen, und das Geilste daran? Philipp bringt die Songs auch auf die Bühne. Unfassbar gut, also am besten gleich zweimal kaufen..."

(Andreas Schiffmann, Rock Hard Magazin Vol. 364)

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" (…) Like the actual ocean, “The Ocean” is an album that is always fomenting and changing from one thing to another, and that change comes in waves that pour over you with force and incredible clarity. “The Ocean” is a huge, complex album. It builds and explodes in fascinating, spectacular fashion; and its sense of class and song structure is intelligent and beautiful. (…)

The keys are absolutely stunning. From the muted key tones to the gorgeous frothing piano sequences to the sweet synth, the keys on this album are some of the best this year, if not the best overall. Incredibly bright orchestral sounds abound on almost every track, and the jazz and bluesy keys and sax are a soothing and personal triumph. Possibly the unsung hero of this album, the acoustic guitar weaves its way gently from song to song. It is played with gusto, but also with fragility, too. It lays the foundation for so many moments of pure punch and beauty. Lastly, the drums here are mixed so well, and they provide some of the most awesome signature change moments on the album because of the rather complex nature of the beats. (…)

When you finish “The Ocean”, you really feel this sort of accomplishment. It’s not just because the album is about 1 hour and 12 minutes in length: It’s also because the way the album is structured takes you on a voyage of grand proportions, and it brings you to the vivid dawn in a colorful and nostalgic way. Smalltape is a musical project that I am so happy to have found. There isn’t quite another album out there that has all these trappings and gusto in one package, and it’s truly an honor to hear something so well composed and well designed. In my book, this is one of the best albums of 2017 thus far."

(Jason Spencer, The PROG Mind)

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"... The Ocean bietet so ziemlich alles, was das Prog-Herz begehrt. Dazu gehören ausladende, aber nie langweilig werdende Instrumentalpassagen, rockige sowie ruhige, melodiöse Phasen, Klassik- Elemente und eine feine Prise Pathos. Dazu kommen ein angenehmer Gesang und eine erstklassige Produktion. Fazit: Ohne Wenn und Aber, The Ocean ist das Album des Monats und ganz dicke Empfehlung an alle Freunde des klassischen Prog Rocks!"

(Martin Dambeck, Empire Music Magazin Nr. 121)



"…[Philipp Nespital's] zweites unter Smalltape veröffentlichtes Album strahlt. Nicht nur wegen der beschwingten Melodien, die Nespital trotz komplexer Songstrukturen spielend hinbekommt, sondern auch auf Grund wunderschöner Klangbilder, die stimmiger wirklich nicht sein können (“Mirror”). Da gibt es manchmal Keyboard-Sounds, die so „altmodisch” sind, dass man sie schon vergaß, bei Smalltape einem aber Gänsehaut über den Rücken reiben. Instrumentalangebereien gibt es nicht, alle Gimmicks sind songdienlich – und auf Songs legt Nespital sowieso extrem viel Wert."

(Good Times Magazin 04/2017)

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"… Innerhalb der progressiven Rockmusik gibt es nur wenige konkrete verwandte Ansatzpunkte, konzeptuell fallen mir Neal Morse oder Steven Wilson als Vergleiche ein, aber das hinkt. Philipp Nespital lehnt sich nicht an, sondern bastelt seine eigene Baustelle, wenn überhaupt, ist nur der Ansatz verwandt. Alle drei arbeiten hochaktuell, lassen historische Einflüsse nur nebensächlich einfließen und gestalten eigene Ästhetik. (...)"The Ocean“ ist ein bunter, lebhafter Reigen kraftvoller Rockmusik mit leidenschaftlich symphonischer Note, dessen beide Seiten, die Gesangsinterpretation wie die oftmals verblüffend präsente instrumentale Extravaganz, überzeugen können. Der Band ist ein tolles Album gelungen, das in seiner Vielseitigkeit und knackigen Präsenz gut ins Ohr geht."

(Volkmar Mantei, Babyblaue Seiten)

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"… Was hier auf einer Länge von über 70 Minuten geboten wird, verdient größten Respekt. Nespital legt sich stilistisch nicht auf eine Ausrichtung fest, sondern beeindruckt mit einem sehr abwechslungsreichen Album, das sich in verschiedenen Genres bewegt. (…) Nespital beherrscht die leisen Töne ebenso wie das Arrangieren wuchtiger Songs, sei es im Jazz- oder im Prog-Bereich. Man weiß nie so recht, was einen wohl als nächstes erwartet. Tolles Album – und was mag er sich wohl für den Nachfolger ausdenken? Aber so weit sollte man gar nicht vorausschauen, erstmal heißt es dieses Werk zu genießen! …"

(Jürgen Meurer, Betreutes Proggen)

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"..."The Ocean" von SMALLTAPE ist ein progressives, abwechslungsreiches, recht melancholisches, sich zwischen Art-, Jazz- und Symphonic-Rock geschickt hin- und herbewegendes Konzeptalbum für das sich der junge Multiinstrumentalist, Komponist und Toningenieur Philipp Nespital viel Zeit (insgesamt 6 Jahre) gelassen hat, um es endlich als hervorragend klingendes und kompositorisch ausgereiftes Gesamtkunstwerk zu veröffentlichen. Schon jetzt ist unweigerlich klar, dass es in Deutschland zu den progressiven Spitzenveröffentlichungen des Jahres 2017 gehört. "

(Thoralf Koß, Musikreviews.de)

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" Kühl und doch voller Leidenschaft. Das ist SMALLTAPE. Als ob sich dunkel-graue Wolken über der trüben, aufgewühlten See aufreiben, so wie es das Coverartwork des zweiten Albums von SMALLTAPE veranschaulicht. (…) Verschiedene Einflüsse beherbergt das teils hyperventilierende ´Mirror´(…), die Streicher liefern sich mit der Akustikgitarre im über 15-minütigen Longtrack ´Kaventsmann´ ein unter die Haut gehendes Gefecht, das die Elektrifizierung kurzerhand auflöst, um jazzigen Klängen den Weg zu ebnen. Grandios scheint in ´Concrete Silence´ die Vereinigung von der amerikanischen Progressive Rock-Band ECHOLYN mit den britischen Alternative Rockern RADIOHEAD vollzogen zu sein. (…) Wundervoll perlt der Akustikgitarren Rock von ´The Shore´, inklusive Tenor-Saxophon-Solo von Otis Sandijo, sowie im unglücklich wirkenden ´The Diver´, das dennoch seine Lebensfreude hinausposaunt, dahin. Die Schwere der Musik trägt ´The Ocean Pt. 2´ zurück ins Geschehen und endet im instrumentalen Exzess, bevor die Violinen in ´Picture Of A Dawn´ die aufstapelten Walls becircen, das Klavier seine Tastenkreise zieht und der Vorhang fällt, von einem mehr als außergewöhnlichen Werk.

(Michael Haifl, streetclip.tv)

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Reviews on “CIRCLES” (2011)

"… Musikalisch bewegt sich Smalltape irgendwo zwischen Gentle Giant und Spock’s Beard (noch mit Neal Morse), aber irgendwie ist die Musik längst nicht so verkopft, sondern strahlt eine groovige Lässigkeit aus. Überhaupt ist „Circles“ kein „reines“ Progalbum, denn Philipp Nespital verknüpft elegant verschiedene Musikstile miteinander: Ob es sich mal um eine A Capella Einlage, Frippsche Soundscapes, einen Supertramp-Gedächtnischor oder Pianojazz a la Keith Jarrett handelt, alles kein Problem. Was für ein relaxtes und zugleich spannendes Album, beide Daumen nach oben für „Circles“!…"

(Martin Dambeck, Babyblaue Seiten)

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"Smalltape ist das Projekt des Berliner Musikers Philipp Nespital, der hier fast alles im Alleingang eingespielt hat. Und herausgekommen ist dabei ein sehr feines, auf seine ganz eigene Weise recht lässiges Album, das hohen Respekt verdient hat. Nespital singt nicht nur und spielt Keyboards, sondern er bedient auch Gitarren und Schlagzeug. Programmierte Rhythmen sind nicht zu befürchten, ebenso wenig völlig verkopfte Kompositionen. Zunächst hört man, wie eine Cassette eingelegt und abgespielt wird – passend zum Albumcover. Und der erste Eindruck der nachfolgenden Musik ist eine gewisse Ähnlichkeit zu Spock’s Beard. Ein Musterbeispiel für die Musik von Smalltape ist der längste Song des Albums, ‘The Purgatory Pug‘. Es ist sicherlich kein Zufall, dass es hier stellenweise sehr nach Gentle Giant klingt, aber Nespital schafft es, dass gerade diese Abschnitte sehr spritzig rüber kommen. Zu Hilfe kommt ihm auf diesem Titel - wie auch auf ‘Nothing To Regret‘ - Gitarrist Stephan Pankow, der sich mit feinen Soli einbringt. ‘The Mess in Me‘ weist gerade am Ende mit dem vielstimmigen Gesang ein bisschen Moon Safari Flair auf. Sehr sympathisches Album, das hoffentlich bald eine Fortsetzung erhält."

(Jürgen Meurer, Empire Music Magazine #105)


"Da hat einer intensiv die Musik von Steven Wilson studiert, vor allem Porcupine Tree, aber auch No-man und Wilson solo. Ein instrumentaler Tausendsassa wie Wilson ist er zudem auch und hat bis auf ein paar Passagen alles selbst eingespielt und eingesungen. Philipp Nespital ist Berliner Musiker und DJ. Mit "Circles" hält er sich einerseits gekonnt, andererseits verdächtig nahe im Schatten von Wilson auf. "Circles" beginnt schön mit der Akustikballade "Open up", die mit wilsonesken bzw. beatlesken Harmoniestimmen angereicht ist. Das sich nahtlos anschließende Titelstück addiert zur Akustischen die Elektrische und viel Percussion. Ein hartes Zeppelinsches Bluesriff führt in den zweiten vertrackteren Part des Longtracks über, der allerhand Soundcollagen anzubieten hat, bis alles schließlich mit einem entspannten, an Mark Knopfler erinnernden Solo ausklingt. Aus langen, dramatisch rollenden Klaviertönen besteht das Instrumental "What Has Been Sowed...". Der Longtrack "The Purgatory Pug" wartet überraschend mit steilem Fusion-Prog voll mit E-Piano, E-Gitarre und Flügel auf. Danach folgt A Capella-Gesang und nochmals Wilson-Psych-Prog, nur mit einer Prise mehr Jazzpiano. Toll."

(Walter Sehrer, eclipsed Rock-Magazin # 141)


„Smalltape sind ein kleines, aber sehr feines Projekt aus der Hauptstadt Berlin und eine prima Empfehlung für alle, welche die musikalische Entwicklung eines Steven Wilson begeistert. Initiator und Komponist Philipp Nespital spielt seit frühen Kindheitstagen Klavier und sattelte dann im Teeniealter noch das Schlagzeug oben drauf. Neben Smalltape tobt er sich noch im Sounddesign von Filmprojekten, mit seiner Band oder derzeit bei der Komposition eines Band-Orchesterstücks aus. Als wäre das nicht genug, agiert er auf der Bühne auch schon einmal als „smalltape-soundscapes“ und improvisiert im Alleingang oder im Duett mit einem befreundeten DJ. In smalltape verschmelzen all diese Einflüsse und Erfahrungen zu einer modernen Prog-Variante. Dass Nespital als angehender Tonmeister für audiovisuelle Medien Klangprofi ist und für einen entsprechenden Mix und ausgewogene Produktion gesorgt hat, kommt dem Album sehr zu Gute. (…)

Noch mehr Highlights wie The Purgatory Pug auf einem nächsten Album und smalltape ist weit mehr als nur ein Underground- und Insidertipp! Fans von Steven Wilson und den älteren Porcupine Tree sollten hier unbedingt reinhören, denn vom Ansatz her ist das gar nicht so weit weg von Alben Stupid Dream oder Lightbulb Sun.“

(Harald Schmidt, Babyblaue Seiten)

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